Donnerstag, 9. April 2015

Farewell.


Liebe Leser!

Ich denke es ist Zeit, sich von euch zu verabschieden.

Das fällt mir einerseits schwer- denn eigentlich war dieser Blog immer ein Grund, mich zu freuen. Über die positiven Reaktionen, eure Kommentare, die lieben Ratschläge und die konstruktive Kritik, die ich immer von euch geerntet habe. Ich bin immer noch überrascht, wie durchgehend positiv die Resonanz von euch war und immer noch ist. Vielleicht liegt es daran, dass das hier immer ein relativ kleiner und privater Leserkreis geblieben ist. Ich weiß es nicht. Immerhin habe ich auch teilweise ziemlich unsympathische Sachen von mir gegeben. Das macht mich wohl menschlich. Oder so.

Andererseits habe ich trotz meiner Anonymität in letzter Zeit immer häufiger Sorge gehabt, man könnte mich in meinen Texten wiedererkennen. So unrealistisch der Gedanke auch ist- ein Blog ist nun mal kein Tagebuch. Ihr lest mit. Jeder kann mitlesen. Und offenbar bin ich doch nicht dazu gemacht, meine Gedanken und Gefühle irgendwo öffentlich im Netz zu wissen. Viele von euch werden das verstehen.

Dazu kommt, dass ich euch als Leserschaft einfach nicht mehr gerecht werden kann. Ich habe weniger Zeit als früher. Ich brauche kürzer für meine Texte, und das merke ich ihnen auch an. Ich habe auch immer noch keine Bilder für meine neuen Wände gemalt. Meine Kamera benutze ich viel zu selten. Vielleicht ist es deshalb besser, aufzuhören, während noch jemand mitliest- jetzt.

Trotz des ganzen Herzschmerzes, den ihr hier gelesen habt, bin ich gerade ziemlich glücklich- und genau das wünsche ich euch allen auch.

Danke.